Sonntag, 13. Oktober 2019

Flachetappe nach Badajoz


Radtour Sevilla-Lissabon
5. Etappe: Meridia - Badajoz = 75 km

Die heutige Etappe von Merida nach Badajoz war mehrheitlich flach. Die Strecke folgte mehr oder weniger dem Fluss Guadiana. Man merkt sofort, dass Wasser in der Nähe ist. Es ist alles viel grüner und dort wo der Flusslauf ist hat es auch grössere Bäume. Auf der ganzen Strecke konnte ich heute über Landwirtschaftswege fahren. Der Grossteil davon ist geteert. So hatte es heute fast kein Verkehr. In dieser Gegend wird auf den Feldern viel angeplanzt. Neben den Olivenbäumen gibt es auch Getreide und viel Mais. Sogar ein Wasermelonenfeld habe ich gesehen… doch die Ernte scheint vorbei zu sein.

So kam ich heute gut voran und war bereits ziemlich früh an meinem Etappenziel Badajoz. Badajoz hat ca. 150’000 Einwohner und ist fast drei Mal so gross wie Merida. Das Leben spielt sich hier in der Stadt oder natürlich am Fluss Guadiana ab. Gerade der Fluss und seine Umgebung ist ein tolles Naherholungsgebiet für viele Sportarten und ist landschaftlich sehr schön.

Badajoz ist nun meine letzte Übernachtung in Spanien. Die Etappe morgen ist nur noch kurz in Spanien. Anschliessend geht es über die Grenze nach Portugal.















Samstag, 12. Oktober 2019

Merida - eine tolle Stadt


Radtour Sevilla-Lissabon
Ruhetag in Merida

Das Fahrrad blieb heute in der Garage. Heute war mein geplanter Ruhetag in Merida. Es gab sogar einige Tropfen Regen heute Vormittag, doch diese verdunsteten, bevor sie den Boden berührten. Merida ist wirlich eine schöne Stadt. Hat viel zu bieten und zu erkunden. Der Plaza de Espana ist der Treffpunkt der Leute mit seinen Restaurants und Bars. Und am Abend sind alle Häuser schön beleuchtet. Wirklich ein toller Ort.

In keiner anderen spanischen Stadt sind die Spuren der Römerzeit so lebendig wie hier. Die archäologischen Stätten in Mérida gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

In der Stadt Mérida finden wir die bedeutendsten Zeugnisse römischer Kultur in Spanien. Die ehemalige Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania war zeitweise eine der wichtigsten Städte im Römischen Reich. Das reiche kulturelle Erbe machen die Stadt zu einem attraktiven Ziel für kulturinteressierte Reisende. So habe ich natürlich diese auch besichtigt. Wirklich sehr eindrücklich.

Auch sonst ist die Stadt sehr schön. Mit dem Fluss Guadiana und den Pärken gibt es auch genügend Orte zur Erholung und für Freizeitaktivitäten. Ein Besuch von Merdia lohnt sich auf alle Fälle.

Merida hat auch eine kleine Velorennbahn. Habe hier kurz einen Besuch abgestattet. War heute aber alles verschlossen und niemand auf der Bahn unterwegs.

Zudem habe ich heute am Ruhetag auch mein Material wieder auf Vordermann gebracht. Morgen kann ich wieder mit einem Navi fahren und so dann spätestens in Portugal wo es mit der Karte schwierig würde wieder meiner geplanten Route folgen… Ich freue mich….













Freitag, 11. Oktober 2019

Schöne Etappe nach Merida


Radtour Sevilla-Lissabon
4. Etappe: Zafra - Merida = 95 km

Nach einer kurzen Fahrt durch Zafra ging es auf die Schnellstrasse. Am Morgen hatte es hier aber kein Verkehr und so kam ich relativ zügig voran. Via Fuente del Maestre ging es mit leichtem Gegenwind bis nach Villafranca de los Barros. Hier machte ich eine kurze Kaffepause und schaute dem emsigen Treiben im Dorf zu. Meine Strecke führte nochmals über lange Geraden meistens durch Plantagen von Olivenbäumen. Ansonsten waren Schafe auf der Weide… aber viel zu fressen fanden sie wohl bei diesem ausgetrockneten Boden nicht. Nach Palomas wurde die Strecke abwechslungsreicher, führte meine Etappe doch dem Stausee “Emblase de Alange” entlang. Auch der Stausee hatte nicht so viel Wasser, doch immerhin war er nicht ganz ausgetrocknet. In Alange machte ich in einem schönen Restaurant mit Sicht auf den See meine Mittagspause. Hier war es richtig schön. Im Sommer ist wohl hier einiges los und auf dem See wird wohl auch Wassersport betrieben.

Nun war es nicht mehr allzuweit bis zu meinem Etappenort Merida. Fast flach ging es bis zu den Toren der Stadt. Auf der rechten Seite begleitete mich der Fluss “Guadiana”. Noch ging es über die lange Brücke und bereits war ich mitten in Merida. Heute war eine wirklich sehr schöne Etappe. Und zum ersten Mal war es nicht mehr so heiss, da es einige Wolken am Himmel hatte. Heute war Radfahren richtig angenehmen!














Donnerstag, 10. Oktober 2019

Abstecher nach Zafra


Radtour Sevilla-Lissabon
3. Etappe: Azuaga - Zafra = 108 km

Nach der gestrigen Planänderung ging es heute auf einer anderen Route als ursprünglich geplant weiter. Von Azuaga aus wollte ich einen Abstecher nach Zafra machen. Das Hotel habe ich bereits gestern Abend gebucht. Die Route wurde auf der Karte angeschaut. Bei noch angenehm kühlem Wetter konnte ich am Vormittag mich auf den Weg machen. Auf den verkehrsfreien Strasen mit gutem Belag kam ich gut voran und es rollte richtig schön. Heute waren keine grossen Berge auf dem Etappenplan. Dafür gab es viele lange Geraden. Mit Rückenwind super. Mit Gegenwind dann schon etwas weniger schön.

Heute hatte ich etwas mehr Flüssigkeit dabei. Dies war auch notwendig, wurde es am Nachmittag doch nochmals 34 Grad und mehr. Die Landschaft hier ist sehr karg und sie wären wohl froh um ein paar Tropfen Regen. In Llera entschied ich mich noch eine Zusatzschlaufe nach Hornachos zu machen. Hornachos ist ein Dorf unterhalb eines Berges und ist schon von weitem Sichtbar. Hier hatte es sogar einen Supermarkt und ich konnte mit mit neuen Getränken und auch etwas zu Essen versorgen.

Der Weg nach Zafra zog sich nun noch gewaltig in die Länge. Es ging ständig leicht auf und ab und der Wind war auch meistens von vorne. Doch noch fast schlimmer waren die heissen Temperaturen. Auf 30 Kilometer brauchte ich so 1,5 Liter zu trinken. In Los Santos de Maimona, kurz vor Zafra machte ich nochmal seine Pause um mich zu stärken. Wie gut doch eine kalte Cola tut….

Nun war es nicht mehr weit und Zafra wurde erreicht. Eine sehr schöne kleine Stadt mit Fussgängerzone und vielen Bars und Restaurants. Der Abstecher nach Zafra hat sich auf alle Fälle gelohnt.