So ging es letzte Woche nach Porec. Am Samstag stand zusammen mit 4'900 anderen Radfahrern das Istria300 auf dem Programm. Start war bereits um 07.00 Uhr. Ich habe mich für die 209 km Strecke mit 3'300 Höhenmeter entscheiden. Als "Neuling" an diesem Anlass musste man im Startblock 3 (letzter Block) an den Start. So zog es sich doch gewaltig in die länge, bis wir die Startlinie überquerten. Inzwischen war es hell, noch etwas kühl aber die Sonne zeigte sich bereits am Horizont.
Trotz so vielen Teilnehmer verlief der Massenstart doch recht geordnet und wurde gut gefahren. Der erste Teil der Strecke kannte ich bereits. Es gibt zwar nie grosse Berge bei diesem Rennen (längster Aufstieg war 5.5 km lang), doch geht es immer hoch und runter. So kommen am Schluss doch etliche Höhenmeter zusammen.
Ab Kilometer 75 folgte der schönste Abschnitt im Rennen. Ab Trget ging es hoch zum höchsten Punkt nach Skitača. Auf diesem Streckenabschnitt hatte man eine tolle Aussicht auf das Meer und die umliegenden Insel. Die Abfahrt war dann sehr steil und man musste doch recht vorsichtig fahren.
Nochmals hart wurde es bei Kilometer 167. Hier folgte die letzte Steigung über 3 km mit bis zu 18% Steigung. Viele Teilnehmer gingen hier zu Fuss.
Mir lief es doch den ganzen Tag recht gut. Hatte immer wieder eine gute Gruppe und an den verschiedenen Bergen konnte ich meinen Rythmus fahren und viele Teilnehmer überholen. Schlussendlich erreichte ich nach 7:45 (Fahrzeit) das Ziel in Porec. Der Rang spielt ja bei einem solchen Anlass keine Rolle. Es soll doch einfach Spass machen. Und das tat es. So war ich doch mit meiner Leistung mehr als zufrieden und konnte mich über eine gute Zeit freuen.
Das Rennen Istria300 ist wirklich eine Reise wert. Die Strecke über 300 km un 5'500 Höhemeter war mir zuviel, da es auch noch ein Zeitlimit von 12 Stunden gibt. Toll war, dass auf den ganzen 209 Kilometer die Strasse für den Verkehr gesperrt war. Wo gibt es sowas tolles bei uns in der Schweiz.
Istra300 war ein tolles Erlebnis!




























