Samstag, 4. Juli 2026

Letzter Ferientag in Münster


Radtour Nordsee-Emsradweg

Unsere Radtour von Hamburg via Nordseeküste und Emsradweg nach Münster ist fertig. Eine sehr schöne und abwechlungsreiche Tour, wo wir wiederum viel Neues entdecken konnten. Das Wetter war super und auch die Defekthexe hat (fast) nicht zugeschlagen. Nur ein Speichenbruch am Fahrrad von Martin.

Bevor es nach Hause geht hatten wir noch einen Tag in Münster. Eine wirklich schöne und spannende Stadt.

Münster ist eine Stadt im Westen Deutschlands. Ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt ist der St.-Paulus-Dom aus dem 13. Jahrhundert mit gotischen und romanischen Elementen. Der Prinzipalmarkt ist von Giebelhäusern, dem gotischen Rathaus und der Lambertikirche aus dem Spätmittelalter umgeben. Im Park des barocken Fürstbischöflichen Schlosses befinden sich Gewächshäuser des Botanischen Gartens. Das Kunstmuseum Pablo Picasso beherbergt eine Sammlung von Lithografien des Malers.

Morgen geht es mit der Deutschen Bahn nach Hause. Mal schauen ob alles wie auf der Hinfahrt nach Hamburg klappt.....
















Freitag, 3. Juli 2026

Münster - die Fahrradhauptstadt von Deutschland


Radtour Nordsee-Emsradweg
#10 Rheine - Münster = 83 km

Bereits stand heute unsere letzte und zehnte Etappe auf dem Programm. Es windete ziemlich und die Sonne war ab und zu von den Wolken verdeckt. Aber ideales Radwetter. Nochmals fuhren wir eine Etappe auf dem Emsradweg. Die Ems wird immer kleiner und oft sieht man den Fluss unterwegs gar nicht. Trotzdem war auch diese Etappe sehr abwechslungsreich.
 
Der kürzeste Wag nach Münster wäre so 45 km gewesen. Wir fuhren aber noch etwas weiter auf dem Emsradweg bis Telgte. Die Stadt ist bekannt als Wallfahrtsort und durch eine Erzählung von Günter Grass.

Nun verliessen wir den Emsradweg entgültig und fuhren Richtung Münster, unserem letzten Etappenziel. Nochmals ging es über den Emskanal und schon bald waren die ersten Häuser von Münster erreicht. Die Stadt ist ja als Fahrradstadt bekannt und das merkt man von der ersten Minute an. Nach ein paar Kreuzungen ging es auf die soganannte Promenade. Die Promenade: Ein grüner, autofreier Fahrrad-Highway, der als "Fahrradautobahn" einmal komplett die historische Altstadt umschließt.

Und schon waren wir am Hauptbahnhof und auch gleich bei unserem Hotel für die letzten zwei Nächte. Nach einer tollen Tour schauen wir uns morgen Münster noch etwas genauer an, bevor es dann am Sonntag mit dem Zug zurück in die Schweiz geht.

Münster gilt als die unangefochtene Fahrradhauptstadt Deutschlands. Mit über 400.000 Fahrrädern für rund 310.000 Einwohner gibt es hier deutlich mehr "Leezen" (lokaler Begriff für Fahrrad) als Menschen. Rund 35 bis 38 Prozent aller Wege in der Stadt werden mit dem Rad zurückgelegt.






















Donnerstag, 2. Juli 2026

Sonne, Wind und Regen


Radtour Nordsee-Emsradweg
#09 Meppen - Rheine = 66 km

Am Morgen schien noch die Sonne. Doch die Wetter-App verhiess nichts Gutes. Ab ca. 12.30 Uhr sollte eine Regenfront kommen. So ging es doch etwas früher als normal in Meppen los. Heute war von Beginn weg viel Wind. Mal von vorne, mal von der Seite, mal von hinten.... Im ersten Teil ging es vor allem dem Dortmund-Ems-Kanal entlang. Der Radweg war schön zu fahren und immer hatte man das Wasser auf der Seite. Ab und zu folgte eine Schleuse oder wir wechselten über eine Brücke die Seite.
Der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) ist eine 1899 eröffnete Bundeswasserstraße. Er beginnt am Stadthafen Dortmund – einem der größten Kanalhäfen Europas – und erstreckt sich auf ≈ 223 km über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bis nach Papenburg, wo er in die Ems mündet.

In Lingen machten wir noch eine Kaffeepause. Auf dem Stadtplatz war viel los. Es war ein Tauschmärit im Gange und die Leute haben ihre nicht mehr benötigten Sachen an den Mann oder Frau gebracht. Doch schon bald setzte der Regen ein. So konnten wir ein einem geeigenten Platz die Regenkleider anziehen. Die App konsultiert und noch ca. 40 Minuten hörte es bereits wieder auf. So konnten wir mehr oder weniger trocken weiterfahren.

Unsere Route führte abwechslungsreich durch Wälder, der Ems entlang oder durch kleine Dörfer. Die letzten 20 km begann es dann wieder zu Regnen. Es war mehr so ein Nieselregen und man wurde nicht nass, sondern nur ein wenig feucht. So kamen wir fast trocken an unserem Etappenziel in Rheine an.
So hatten wir noch genügend Zeit die Stadt zu erkunden und uns bei einem herrlichen Abendessen für die letzte Etappe von morgen zu stärken.