Dienstag, 2. Oktober 2018
Tolle Etappe nach Logrono
Vitora-Gasteiz ist wirklich eine velofreundliche Stadt. Keinen Meter musste ich heute auf einer befahrenen Strasse fahren. Ein Veloweg führte mich raus aus der Stadt und so konnte ich die ersten 5 Kilomter völlig verkehrsfrei fahren. Wirklich toll! Die heutige Etappe war ein stetes auf und ab und so war die Fahrt sehr abwechslungsreich. Am morgen war es noch recht kühl, doch die Sonne schien und je länger der Tag dauerte umso wärmer wurde es. Auf dem Weg von Vitoria-Gasteiz nach Logrono musste ich den Hügelzug "Obarenes-Sierra de Cantabria" überqueren. Auf einer schmalen und total verkehrsfreien Strasse und mit einer tollen Aussicht konnte ich diesen Berg bezwingen. Die rasante Abfahrt führte mich dann in Richtung Ebro.
In San Vicente de la Sonsierra machte ich einen Kaffeepause und anschliessend wurde die Burg besichtigt. Von hier hatte man eine tolle Aussicht auf das Weinanbaugebiet. Von hier an war ich auch zum ersten Mal am Fluss Ebro, welcher mich nun die nächsten Tage begleiten wird.
Der letzte Teil der heutigen Etappe war sehr schön zu fahren. Auf kleinen Strassen ging es immer auf und ab durch die Rebberge. Die Leute sind an der Ernte der Trauben und man fährt immer wieder an Weinfabriken vorbei. Dieser Teil war echt super und so hätte es noch lange weitergehen können. Erst kurz vor Logrono wurde der Verkehr wieder etwas dichter, aber schon bald war die Stadt erreicht. In Logrono war ich vor Jahren schon mal, als wir mit dem Velo den Jakobsweg gefahren sind. Damals haben wir hier aber nur eine kurze Mittagspause gemacht. So konnte ich bei bestem Wetter Logrono noch etwas besichtigen und mich an der tollen Stadt erfreuen. Heute war wirklich ein super Tag!
3. Etappe: Vitoria-Gasteiz - Logrono = 85 km
Montag, 1. Oktober 2018
In die Hauptstadt der Basken
Heute führte mich die Etappe in die Hauptstadt der Basken - Vitoria-Gasteiz. Doch zuerst wurde heute morgen bei deutlich kühlerem Wetter und stark bewölktem Himmel in Durango gestartet. Ein Veloweg führte aus der kleinen Stadt. Ich wollte heute nicht die Hauptstrasse nehmen und fuhr den Natipnalpark Atxarte. Hier folgen auch gleich die ersten Off-Road-Kilometer. Und diese hatten es in sich. Es ging ziemlich steil berghoch durch einen Wald und ich musste den kleinsten Gang einlegen, damit ich noch fahren konnte. Zum Glück aber konnte man den Weg doch einigermassen fahren. Nach einem Flachstück kam ich dann wieder auf die Hauptstrasse und nach ca. 1 Kilometer war der höchste Punkt des Tages, der Pass Urkiola (700 m) erreicht. Somit war das Haupthinderniss des Tage bezwungen.
Auf einer schönen Strasse ging es nun in rasantem Temp Richtung Vitoria. Es folgten verschiedene Stauseen und die Fahrt war sehr abwechslungsreich. Und auch die Sonne zeigte sich wieder und so blieb ich den ganzen Tag trocken. Die letzten 12 Kilometer konnte ich dann wieder auf einem Radweg absolvieren, welcher direkt in die Stadt von Vitoria-Gasteiz führte. Wirklich toll solche Weg und oft sogar besser als bei uns in der Schweiz.
Wie bereits erwähnt ist Vitoria-Gasteiz die Hauptstadt des Baskenlandes. Sie hat rund 246'000 Einwohner. Davon merkt man nicht sehr viel, wenn man mit dem Velo ins Zentrum fährt. Vitoria ist eine sehr schöne Stadt und es gibt viel zu schauen. Sie ist zudem sehr velofreundlich und man sieht viele Leute dich sich mit dem Velo fortbewegen. So ging auch dieser Tag ziemlich schnell zu Ende. Morgen werde ich auf meiner Tour zum ersten Mal den Fluss Ebro sehen. Er wird mich dann bis fast zum Ende der Tour begleiten.
2. Etappe: Durango - Vitoria-Gasteiz = 54 km
2. Etappe: Durango - Vitoria-Gasteiz = 54 km
Sonntag, 30. September 2018
Bergige Startetappe nach Durango
Heute ging es mit meiner Velotour so richtig los. Doch zuerst wurde ausgeschlafen und anschliessend im Hotel ausgiebig gefrühstückt. Und bereits nach 400 Meter gab es dann in Bilbao nochmals einen Kaffee, bevor es nun endgültig los ging. Zuerst führte mich meine Strecke durch die Quartiere von Bilbao und anschliessend durch die Agglomeration mit viel Industrie. Da Sonntag war, waren die Strassen aber fast leer und die Autos hielten sich sehr in Grenzen. Trotzdem wollte ich nicht auf der grossen Strasse fahren und so habe ich eine Route über die Berge geplant. Das Baskenland ist sehr coupiert und zum Teil sind die Strassen (vor allem die ganz kleinen Strassen) recht steil. Mein erster Versuch von der grossen Strasse wegzukommen endete auf alle Fälle in einer Sackgasse. Nach einem sehr steilen Stück (über 20%, sogar schieben war fast nicht mehr möglich) kam ein Tor und man konnte nicht mehr weiter fahren. So blieb mir nichts anderes übrig als nochmals zurückzufahren.
Mit einem kleinen Umweg schaffte ich es aber doch noch auf meine geplante Route und wurde für die Anstrengungen am Berg mit einer tollen Aussicht belohnt. Heute ging es stetig auf und ab und am Schluss hatte ich deutlich über 1'200 Höhenmeter auf dem Tacho. Die kleinen Strassen waren fast autofrei und so machte das Radfahren Spass. Und bei Temperaturen um die 26 Grad kam man in den Bergen doch ziemlich zum schwitzen.
Schlussendlich erreichte ich ohne Probleme meinen Zielort Durango. Auf einem Veloweg konnte ich fast bis direkt vor meine Unterkunft fahren. Auf der Schnellstrasse wäre die Etappe nur 30 km gewesen. Bei mir kamen aber einige mehr dazu. Durango hat mich sehr positiv überrascht. Etwas weniger Leute auf der Strasse als in Bilbao aber doch eine sehr schöne Altstadt und viele Bars. Bei Tapas und einem Bier konnte ich meinen ersten Tag erfolgreich abschliessen. Hier könnte man also gut noch ein paar Tage bleiben.... Aber morgen geht es ja bereits wieder weiter...
1. Etappe: Bilbao - Durango = 61 km
Samstag, 29. September 2018
Bienvenido a Bilbao
Mit einer Stunde Verspätung bin heute Nachmittag am Flughafen von Bilbao zu meiner diesjährigen Radtour aufgebrochen. Im letzten Jahr war Bilbao das Endziel, in diesem Jahr der Startort. Ausser der Verspätung ging alles gut und der Flug von Genf nach Bilbao verlief ohne Probleme. Schnell war das Rad fahrbereit und ich konnte so zu meiner ersten Fahrt starten.
Heute stand mehr nur ein Prolog auf dem Programm. Ich musst die 15 km vom Flughafen in die Stadt zurücklegen. Es war aber ein Prolog mit einem steilen Berg. Zwischen Flughafen und Bilbao City liegt ein Hügel dazwischen (fast wie Belpberg). Zum Teil ging es bis 14 % steil berghoch und bei 28 Grad kam man doch schon ziemlich ins Schwitzen. Oben auf dem Berg ist der Park Artxanda mit einem herrlichen Blick auf die Stadt. Von Bilbao her fährt eine Zahnradbahn auf diesen Aussichtsberg. Aber runter braucht man diese natürlich mit dem Velo nicht. Die paar Kilometer waren sehr schnell zurückgelegt und schon bald war mein Hotel am Rande der Altstadt erreicht.
Bilbao ist wirklich eine super Stadt und so ging der Nachmittag schnell vorbei. Es hatte sehr viele Leute auf der Strasse und auch am Abend war einiges los. Morgen starte ich nun definitiv mit meiner ersten Etappe zu meiner Radtour. Die Radtour steht unter dem Titel "Ebro". Den zweitgrössten Fluss von Spanien werde ich aber die ersten Tage nicht sehen....
Prolog: Bilbao Airport - Bilbao City = 15 km
Heute stand mehr nur ein Prolog auf dem Programm. Ich musst die 15 km vom Flughafen in die Stadt zurücklegen. Es war aber ein Prolog mit einem steilen Berg. Zwischen Flughafen und Bilbao City liegt ein Hügel dazwischen (fast wie Belpberg). Zum Teil ging es bis 14 % steil berghoch und bei 28 Grad kam man doch schon ziemlich ins Schwitzen. Oben auf dem Berg ist der Park Artxanda mit einem herrlichen Blick auf die Stadt. Von Bilbao her fährt eine Zahnradbahn auf diesen Aussichtsberg. Aber runter braucht man diese natürlich mit dem Velo nicht. Die paar Kilometer waren sehr schnell zurückgelegt und schon bald war mein Hotel am Rande der Altstadt erreicht.
Bilbao ist wirklich eine super Stadt und so ging der Nachmittag schnell vorbei. Es hatte sehr viele Leute auf der Strasse und auch am Abend war einiges los. Morgen starte ich nun definitiv mit meiner ersten Etappe zu meiner Radtour. Die Radtour steht unter dem Titel "Ebro". Den zweitgrössten Fluss von Spanien werde ich aber die ersten Tage nicht sehen....
Prolog: Bilbao Airport - Bilbao City = 15 km
Sonntag, 23. September 2018
Toller Saisonabschluss auf der Lüderenalp
Bereits stand unsere letzte Monatstour in diesem Jahr auf dem Programm. Nochmals konnten wir bei bestem Wetter unsere Tour absolvieren. Gemeinsam ging es von Münsingen aus via Richigen und Biglen auf die Tanne. Der erste kleine Berg des Tages war noch für niemanden ein Problem und so konnte wir in zügigem Tempo durch den Talgraben nach Lützelflüh fahren. Von Sumiswald ging es weiter nach Wasen. Hier begann unser Hauptaufstieg des Tages auf die Lüderenalp. Zu Beginn gibt es gleich einige sehr steile Rampen zu bezwingen. Die Aussicht auf die Alpen und die Emmentaler-Höger belohnten aber für die Anstrengungen.
Auf der Lüderenalp genossen wir unsere Pause und natürlich nochmals die Sonne. Bei Kaffe, Kuchen, Glace oder was auch immer blieb auch die Geselligkeit nicht auf der Strecke. Via Bärau, Langnau und Bowil ging es dann zurück nach Hause.
Die Saison 2018 nähert sich mit grossen Schritten dem Ende entgegen. Die Rennen sind vorbei und es stehen nur noch einige Trainings auf dem Programm. Und für mich natürlich bald die Ferien.....
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