Freitag, 22. Oktober 2021

Doch noch ein paar Tropfen Regen....


Radtour Argeles-sur-Mer - Valencia
10. Etappe: Peniscola - Castellon de la Plana = 74 km

Ja.. ich konnte fahren. Die notdürftige Reperatur gestern scheint zu halten. Das Fahrverahlten ist zwar etwas schwammig, doch es geht... Das Wetter war heute auch etwas weniger gut als bisher. Es war doch ziemlich bewölkt, doch immer wieder zeigte sich die Sonne.  Gleich nach dem Start heute folgte ein sehr schöner Teil. Es ging durch den Parc Natural de la Serra d'Irta. Der grösste Teil war eine Schotterstrasse. Hier hatte man immer einen tollen Blick auf das Meer. Einer der schönsten Küstenabschnitte der ganzen Tour. Nach Diesem schönen Abschnitt erreicht man den Ferienort Alcossebre. Nun wurde meine Strecke flacher und es rollte sich gut. In Torre de la Sal machte ich meine Mittagspause. Und genau hier fielen auch die ersten Tropfen. Es war aber nicht kalt und richtig nass wurde man auch nicht. Schon bald war die Strasse wieder trocken.

Von Orpesa bis Benicassim gab es eine Via Verde, ein Radweg auf einem alten Eisenbahntrasse. Dies führte direkt der Küste entlang und war super zu fahren. Schon bald war aber mein Etappenort Cestellon de la Plana erreicht. Es ist eine sehr spannende Stadt. Hier hat es fast keine Touristen, sondern viele Einheimische tummeln sich auf den Strassen. Diese Stadt lebt und es ist einiges los....























Donnerstag, 21. Oktober 2021

Endstation Peniscola?


Radtour Argeles-sur-Mer - Valencia
9, Etappe: Amposte - Peniscola = 68 km

Auf die heutige Etappe habe ich mich gefreut. Es geht in einen meiner Lieblingsferienorte in Spanien nach Pensiscola. Und die Fahrt durch das Hinterland ist wunderschön. Ich kenne diese Strecken aus zahlreichen Trainingslager, welche wir in Peniscola gemacht hatten. Doch der Tag begann gar nicht wie gewünscht. Nur wenige Kilometer nach dem Start gab es ein Knacksen und mein Rad begann zu schlingern. Ich befürchtete schlimmes und genau so war es. Mein Rahmen war bei der Kettenstrebe wieder gebrochen. Bereits vor drei Jahren war diese mal der Fall (damals zum Glück zu Hause). Wir haben den Rahmen damals geflickt. Seither war alles bestens. Doch heute gab mein Velo den Geist endgültig auf.

Etwa 1 cm neben der letzten Bruchstelle ist der Rahmen wieder gebrochen. So konnte ich nicht weiterfahren. Ist das mein Tourende? Es ging zurück in den Supermarkt. Mit einer Petflasche, Klebeband und Kabelbinder versuchte ich das Rad wieder fahrtüchtig zu machen. Nach ca 1 Stunde war es soweit und ich konnte mein Fahrt (mit einem etwas komischen Gefühls) fortsetzen. Ziel war es nun einfach bis nach Peniscola zu kommen. 

Das am Rad etwas nicht stimmt merkt man - doch ich konnte fahren. So ging es auf der geplanten Strecke über die Hügel nach Ulldecona. Das ist einer der schönsten Streckenabschnitte der ganze Tour. Anschliessend ging es durch die Orangenplantagen nach Calig und weiter nach Benicarlo. Nun war es nicht mehr weit und ich konnte an der Küste bis zu meinem Tagesziel Peniscola fahren.

Die Erleichterung war gross. Der Rahmen hat gehalten und ich konnte dank meiner prov. Reperatur immerhin 60 Kilometer mehr oder weniger gut zurücklegen. Hoffentlich hält das ganze auch bei den letzten zwei Etappen noch. Ob ich das Velo dann noch zurück in die Schweiz nehme ist aktuell noch offen. Eien weitere Reperatur ist wohl nicht möglich.....






















Mittwoch, 20. Oktober 2021

Mit viel Gegenwind bis nach Amposta


Radtour Argeles-sur-Mer - Valencia
8. Etappe: Tarragona - Amposta = 101 km

Heute war ein harter Tag. Trotz ein paar Wolken am Himmel war es wieder schön warm. Doch dank des Windes merkte man es etwas weniger. Heute ging es von Tarragona aus nach Salou. Hier haben wir vor Corona unser letztes Trainingslager absovliert. Dieses Gebiet kenn ich doch ganz gut. Weiter ging es alles der Küste entlang bis nach Cambrils. Hier waren doch noch viele Feriengäste am Strand oder auf der Strandpromenade unterwegs. Nach einem kurzen Kaffeehalt ging es weiter Richtung Süden. Bis nach L’Hosiptalet de l’Infant musste man kurz auf die grosse Strasse ausweichen. Aber der Verkehr hielt sich sehr in Grenzen. Auch diesen Ort kenne ich doch gut, haben wir hier mal unsere Herbstferien verbracht.

Nun folgte heute sogar ein kleiner Pass (coll de Balaguer), bevor es bis nach L’Ametlla de Mar ging. Hier machte ich meine Mittagpause. Bei leckerem Fisch konnte ich mich für die zweite Streckenhälfte stärken. Dies hatte ich auch nötig. Von nun an war ich alles im Gegenwind unterwegs. Ein stetes auf und ab folgte bis ich schlussendlich L’Ampolla aus das Ebro-Delta durchquerte. Auf einer meinen Spanientouren von Bilbao nach Peniscola habe ich das Ebro-Delta per Rad erkundet. In diesem Jahr lasse ich dies sein. Kurz vor meinem Etappenort Amposta überquerte ich den Ebro. Nach 101 Kilometer war ich froh mein Etappenziel erreicht zu haben.