Sonntag, 6. September 2020

Fahrt durch die fränkische Schweiz

Radrunde Oberfranken

6. Etappe: Bayreuth -  Forchheim = 75 km


Bayreuth lag schnell hinter uns. Auf Radwegen konnten wir die Stadt mit ihren 77’000 Einwohner ohne grossen Verkehr verlassen. Unsere sechste Etappe hatte es in sich. Einige kurze aber doch sehr heftige Steigungen und etliche Kilometer auf Schotterstrassen machten diese Etappe nicht ganz einfach.


Heute ging es durch grüne Täler und Wälder. Unsere Route führte uns durch die fränkische Schweiz. In diesem Gebiet ist die Dichte der Brauereien sehr hoch. Jedes Dorf hat seine eigene Brauerei oder zum Teil sogar mehrere….






Am Mittag gab es aber noch kein Bier. Hier liessen wir es bei Apfelschorle und Spezi bleiben. Der letzte Teil der Tagesetappe war dann wieder flach und führte auf einem schönen Radweg bis direkt nach Forchheim. Das einchecken am Automat im Hotel klappte ohne Probleme. So konnten wir noch Forchheim erkunden und uns natürlich bei einem Bier stärken.













Samstag, 5. September 2020

Durchs Fichtelgebirge nach Bayreuth

Radrunde Oberfranken

5. Etappe: Wunsiedel - Bayreuth = 58 km


Die fünfte Etappe unserer Tour war wiederum ganz anders. Zuerst ging es von Wunsiedel aus auf dem Brückenradweg weiter. Doch schon bald bogen wir ab und nahmen die Steigung ins Fichtelgebirge. Die Steigung führte uns auf einer Naturstrasse durch den Wald abseits der grossen Strasse. Und schon bald war das erste Ziel des Tages erreicht - der Fichtelsee.


Der Fichtelsee ist ein etwa 10,5 Hektar großer künstlich angelegter Stauweiher in der waldreichen Einsattelung zwischen Ochsenkopf und Schneeberg in der Gemeinde Fichtelberg in Oberfranken. Der Fichtelsee war auch gleich unser höchster Punkt der Radrunde Oberfranken. Hier gab es einen Kaffee auf der Terrasse des Restaurants und wir konnte die Ruhe geniessen.


Die Abfahrt führte uns zuerst sanft durch den Wald bis nach Bischofsgrün. Danach ging es auf einem alten Bahntrasse weiter in schönem Tempo bis nach Bad Berneck. Von hier aus war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Etappenort Bayreuth.


Den späteren Nachmittag ging es noch in die Altstadt von Bayreuth. Hier gab es viele zu sehen und die Zeit verging wie im Fluge. Und bei einem feinen Nachtessen ging auch dieser Radtag zu Ende.


















Freitag, 4. September 2020

Besuch des Dreiländereck

Radrunde Oberfranken

4. Etappe: Hof - Wunsiedel = 78 km


Heute ging es etwas ruhiger zu und her und auch das Streckenprofil zeigte nur kurze Steigungen. Aus Hof waren wir schnell und auf einem Fahrradweg ging es flott voran. Unser erstes Ziel des Tages war das Dreiländereck (Tschechien, BRD und ehemals DDR). Die Staatsgrenze ist mitten in einem Wald und diverse Tafeln erinnern an diese wohl sehr schwierig Zeit.  Nun ist dort noch die Grenze von Deutschland (Bayern und Sachen) zu Tschechien. Ein spannender und vor allem auch sehr geschichtsträchtiger Ort.


Weiter ging es auf verkehrsfreien Strassen und eine lange Zeit quer durch den Wald (Rehauer Forst) bis wir zur Stadt Selb kamen. Selb beheimatet einige bekannte Porzellan-Fabriken und diese haben noch heute einen grossen Einfluss auf die Stadt. Hier machten wir in einem Eiscafé unsere Mittagspause.


Der letzte Teil war dann sehr schön zu fahren. Unsere Strecke führte uns auf einem alten Bahntrasse fast steigungsfrei bis zum Tagesziel. Dieser Streckenabschnitt gehört zum Brückenradweg, der Bayern mit Böhmen verbindet. So erreichten wir ohne grössere Anstrengungen unser Tagesziel Wunsiedel. Dieser Ort hat unsere Erwartung nicht erfüllt und so freuen wir uns bereits auf die weiterfahrt.




















Donnerstag, 3. September 2020

Hölle, Berg und Tal

Radrunde Oberfranken

3. Etappe: Kronach - Hof = 78 km


Eine anspruchsvolle Etappe mit doch zahlreichen Höhenmeter stand heute auf dem Programm. Nach dem Einkauf im Norma ging es zuerst sanft in das Rodachtal. Hier herschte deutlich mehr Verkehr als bisher. Doch der Radweg war immer abseits der Strasse. Nach 25 Kilometer ging es dann richtig los. Es folgte eine lange Steigung durch den Frankenwald auf einer Schotterstrasse. Wenn es hoch geht, geht es auch immer wieder bergab. Auch heute waren die Dörfer selten und mehr oder weniger ausgestorben. In der Höhe hatte man einen tollen Aussicht auf die umliegenden Hügel. 


Nach einer ersten längeren Abfahrt erreichten wir die Ortschaft Hölle. Anschliessend ging es durch das Höllental an einem wilden Bach entlang. Unten sahen wir dann sogar noch den Teufel…. Was es nicht alles gibt. In Blankenstein machten wir unsere Mittagspause. Zum Essen gab es einen Thüringer Röster (wohl nicht die optimale Radfahrerverplegung). 


Und auch der zweite Teil hatte es in sich. Es ging ständig hoch und wieder runter. Die Steigungen waren zum Teil doch recht steil (12 %). Da merkt man natürlich das Gewicht auf dem Velo gut. Gegen Ende des Tages kamen wir an den Fluss Saale. Auf dem Saale-Radweg ging es weiter bis zu unserem Etappenziel Hof. Hier hatten wir noch Zeit die Stadt etwas zu besichtigen und den Abend bei einem Apéro ausklingen zu lassen.