Dienstag, 4. Juni 2019
Mit der Säntis-Classic über die Schwägalp
Bereits zum 20. Mal fand am Wochenende die Säntis-Classic mit Start und Ziel in Weinfelden statt. Ich war zum ersten Mal bei diesem Event am Start. Die Entscheidung nach Weinfelden zu fahren fiel recht kurzfristig, wurde ich an der Berner Rundfahrt angefragt, ob ich nicht als Guide die 200er Strecke fahren würde.
Spontan habe ich zugesagt, ohne genau zu Wissen, was mich hier erwarten würde. Die Anreise erfolgte bereits am Samstag. Nach einem Nachtessen und einer eher unruhigen Nacht im Massenlager ging es dann um 06.35 Uhr los. Tollstes Wetter und viele Teilnehmer. So macht Radfahren Spass.
Ich war als Guide für die Gruppe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 - 29 km/h eingeteilt. Wir hatten ca. 120 Fahrer und waren 7 Guides. Die ersten 70 km waren nur leicht coupiert und mit Motorradbegleiten ging es zu und her fast wie an einem Rennen.... nur das Tempo war etwas gemächlicher. Jede Kreuzung war perfekt abgesperrt und so waren wir sogar etwas schneller als geplant unterwegs. Nach einer Zieldurchfahrt in Weinfelden ging es auf die 130 km Runde. Hier erwartete und mit der Schwägalp einer der Höhepunkte der Säntis-Classic. Zwar ist der Aufstieg nicht so steil, doch die warmen Temperaturen war man sich noch nicht gewohnt. Ohne grössere Probleme erreichte ich die Schwägalp. Die Gruppen sind nun total durcheinander geraten und so war man immer mit anderen Teilnehmern unterwegs.
Leider erreignete sich vor uns auf der Abfahrt ein Unfall. So wurde die Passstrasse für fast zwei Stunden gesperrt und wir mussten uns auf der Schwägalp etwas gedulden. Schlussendlich konnten wir aber auch die letzten 60 Kilometer noch ohne Probleme zu Ende fahren. Am Schluss hatte ich genau 200 km und eine Fahrzeit von 6:59 auf meinem Zähler. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28.4 km/h haben wir auch das Limit eingehalten.
Es war eine sehr schöne Tour. Landschaftlich wirklich Top und auch die Organisation der gesamten Veranstaltung ist super! Weinfelden war auf alle Fälle eine Reise wert.
Donnerstag, 30. Mai 2019
Im Zeichen des regionalen Radsports
Die letzte Woche war doch viel los. Neben viel Arbeit und Pikettdienst stand die Woche ganz im Zeichen des regionalen Radsportes.
- Samstag: Bikerennen in Gadmen
Beim BAUHAUS Kids-Bike-Cup in Gadmen war ich als Speaker im Einsatz. Als Verantwortlicher des Kids-Cup habe ich den lokalen Organisator unterstützt. Das Wetter hielt stand und es war ein gutes Rennen. Einfach ein paar Teilnehmer mehr hätten den Weg ins Berner Oberland finden können....
- BOE-Strassenrennen Deisswil
Am Dienstag stand das BOE-Strassenrennen in Deisswil auf dem Programm. Regen und kalte Temperaturen machten das Rennen sehr schwer. Das Tempo war zu Beginn für mich zu hoch und so musste ich bereits in der ersten von sechs Runden abreissen lassen. Trotzdem konnte ich das Rennen ohne Rundenverlust auf dem 13. Rang beenden.
- BOE-Zeitfahren Langnau-Zäziwil
Nur einen Tag nach dem Regenrennen stand mit dem Zeitfahrklassiker von Langnau nach Zäziwil bereits der nächste Renneinsatz auf dem Programm. Dieses Zeitfahren habe ich vor vielen Jahren mal gewonnen (mit Tagesbestzeit aller Kategorien). Umso mehr freue ich mich immer hier am Start zu stehen. Das Wetter war doch deutlich besser als am Vortag in Deisswil. Relativ schnell fand ich meinen Rythmus, merkte aber, dass ich mich vom Vortag noch nicht ganz erholt hatte. Ohne grössere Probleme erreichte ich das Ziel in Zäziwil. Zar nicht mit einer super Zeit, aber dennoch ganz passabel. In meiner Kategorie reichte es zum 5. Rang.
- Ausfahrt an Auffahrt
Der Sommer kommt doch langsam aber sicher. Heute Donnerstag nun super Wetter und so ging es auf eine gemüthliche Ausfahrt ins Emmental. Es ist doch immer wieder schön von zu Hause aus eine solche Tour zu unternehmen.
Am Wochenende geht es in die Ostschweiz. Ich werde bei der Säntis-Classic im Einsatz stehen....
Mittwoch, 22. Mai 2019
Abendbiketour auf die Heimbergfluh
Es muss nicht immer Wallis sein... Nein auch von zu Hause aus kann man tolle Biketouren machen. So zum Beispiel heute Abend in unserem gemeinsamen Biketraining. Unser Ziel war die Heimbergfluh. Über Feld- und Waldwege und natürlich einige Trails ging es Richtung Schnittweierbad. Hier folgte der Aufstieg bis zum höchsten Punkt unserer Tour. Von der Heimbergfluh aus hat man eine tolle Aussicht auf Heimberg und die umliegenden Dörfer. Und heute Abend schien mal wieder die Sonne. Was will man mehr. So macht biken einfach Spass!
Sonntag, 19. Mai 2019
BOE-Zeitfahren Krauchthal
Das war wieder mal ein strenges Wochenende. Am Samstag stand die Berner Rundfahrt mit Start und Ziel in Lyss auf dem Programm. Zwar bin ich die Berner Rundfahrt nicht selber gefahren, war aber den ganzen Tag vor Ort im Einsatz. Ich gehöre dem erweiteren Organisationskomitee an und so gibt es am Renntag jeweils doch einiges zu erledigen. Es waren spannende Rennen und die Veranstaltung ging ohne Probleme über die Bühne. Es war in langer Tag, aber der Einsatz lohnt sich jeweils.
Heute Sonntag stand das BOE-Zeitfahren im Krauchthal auf dem Programm. Dieses Rennen fand zum ersten Mal statt und wurde vom Ex-Profi Marcel Wyss organisiert. Die Strecke hatte es in sich. Zuerst eine Steigung, dann viele Kilometer zum rollen (mit oder ohne Gegenwind) und am Schluss wieder eine Steigung ins Ziel. Ich war gespannt wie es nach dem gestrigen Tag laufen würde.
Zu Beginn hatte ich noch schwere Beine, welche sich aber nach den ersten Kilometer lösten. Bald fand ich einen guten Tritt und konnte ein für mich gutes Tempo fahren. Nach dem Wendepunkt in Oberburg wurde es zwar noch etwas härter (ich habe da eigentlich mit Rückenwind gerechnet). Doch konnte ich meinen Rythmus bis ins Ziel durchhalten. Unterwegs habe ich vier Konkurrenten überholen kommen und entsprechend gut war auch mein Gefühl. Mit einem Schnitt von fast 41 km/h war ich an diesem Tag mit meiner Leistung zufrieden. Mit dem 2. Rang bei den Hobby B und dem 21. Gesamtrang. So verpasste ich einen Rang unter den ersten zwanzig nur knapp.
Das Rennen hat wirklich Spass gemacht. Zeitfahren ist eine tolle Disziplin, ist man hier doch ganz auf sich alleine gestellt.
Dienstag, 2. April 2019
Leistungstest vor dem Trainingslager
Bald geht es ins Trainingslager. Am Freitagabend ist es soweit und ich gehe mit dem RSC Aaretal Müsningen nach Bellaria-Igea Marina (Italien). Ich freue mich sehr auf diese Trainingswoche an der Adria. Waren doch die letzten Wochen ziemlich intensiv und streng.
Nach den ersten Renneinsätzen wollte ich vor dem Trainingslager noch einen Leistungstest machen. So machte ich noch einen 20 Minuten Test am Berg, um meine funktionale Schwellenleistung (FTP) zu ermitteln. Ich wählte die Strecke von Thun nach Goldiwil. Nach dem einfahren ging es dann so richtig los. Bei solchen Tests ist es gar nicht so einfach das richtige Tempo zu wählen, welches man bis am Schluss durchziehen kann. Auf alle Fälle bin ich etwas zu schnell gestartet, konnte mich dann aber wieder fangen.
Das Result dieses Testes entspricht etwa meinen Erwartungen. Noch bin ich nicht ganz dort wo ich eigentich sein möchte oder sollte. Aber nun weiss ich meine genauen Daten und kann somit im Trainingslager zusammen mit den anderen Rennfahrern weiter an meiner Form arbeiten.
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