Montag, 24. Oktober 2016

Ruhetag in Sevilla


Sevilla ist eine sehr grosse Stadt und es gibt unzählige Sachen anzuschauen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es mit Regenschutz und Schirm auf den Weg in die Altstadt. Leider regnete es noch immer leicht. Ich wollte in einem Tag möglichst viel von Sevilla sehen. In dieser Stadt könnte man gut ein paar Tage verbringen. Es gibt wirklich sehr vieles zu sehen. Heute waren auch viele Leute unterwegs und so gab es bei diversen Orten wo man Eintritt bezahlen muss eine lange schlange.

Zum Glück wurde das Wetter im Verlaufe des Tages auch etwas freundlicher und mit etwas Sonne wirkte die Stadt noch etwas freundlicher. So genoss ich meinen (Velo)freien Tag in Sevilla. Am Abend beim Nachtessen gab es dann nochmals ein Gewitter... Hoffentlich das letzte in meinen Ferien...

Hier einige Impressionen von Sevilla:











Sonntag, 23. Oktober 2016

Mit dem Zug statt dem Velo

8. Etappe: Jerez de la Frontera - Sevilla (0 km - Fahrt mit dem Zug)

Heute wäre die zweitlängste Etappe auf dem Programm gestanden. Wäre... Schon gestern regnete es wie aus Kübeln und so habe ich für den heutigen Tag einen Planänderung vorgenommen. Ich habe für mich und das Velo ein Zugticket von Jerez nach Sevilla gekauft. Für Total 14 Euro werden wir also mit dem Zug reisen.






Am Morgen war Jerez stark bewölkt. Die Strassen nass aber es regnete gerade nicht. So hatte ich noch ein wenig die Möglichkeit die Altstadt von Jerez zu besichtigen. Sie machte doch schon einen viel freundlicheren Eindruck als noch gestern bei Regen. Und auch einen feinen Kaffee konnte ich so noch geniessen.

Um 12.15 Uhr fuhr dann mein Zug von Jerez nach Sevilla. In Spanien ist es immer etwas anderes Zug zu fahren als bei uns in der Schweiz. Mit dem Kauf des Tickets wird auch gleich automatisch auch ein Sitzplatz reserviert. So braucht man nicht nach einem freien Sitz zu suchen. Die Fahrt dauerte etwas mehr als eine Stunde und relativ pünktlich kam ich in Sevilla an.
Nach einer kurzen Orientierung war auch die Richtung zum Hotel klar. Nach ca. 1,5 km war auch dieses erreicht. Am Nachmittag dann wieder mehrheitlich Regen und so ging es am Abend doch noch kurz durch die Gassen von Sevilla.




Morgen ist mein geplanter Ruhetag. Ich hoffe das Wetter wird wieder etwas besser und ich kann noch mit trockenen Füssen die Stadt von Sevilla erkunden.

Samstag, 22. Oktober 2016

Regenfahrt nach Jerez de la Frontera

7. Etappe: Cadiz - Jerez de la Frontera (59 km)


Heute war geplant mit dem Schiff von Cadiz nach Rota zu fahren. So konnte ich die Brücken und Dämme umfahren und hatte doch eine spannende Abwechslung. Gemäss Fahrplan sollte das Schiff um 10.40 Uhr fahren. Pünktlich war ich vor Ort und wollte in Ticket lösen. Leider fuhr kein Schiff, daher aber ein Bus nach Rota (ist wohl wirklich Nebensaison). Und auch das Velo konnte im Bus transportiert werden. So machte ich mich also auf zu einer fast 40 minütigen Busfahrt.

In Rota angekommen begann es gleich zu Regnen. Der Wetterbericht für heute war ja ziemlich schlecht. So ging erst mal in ein Kaffee. Die Karte wurde studiert und geschaut ob es wohl eine Abkürzung geben würde. Schlussendlich entschloss ich mich doch die geplante Strecke zu fahren. Einfach die Naturstücke am Strand entlang nahm ich aus meinem Programm.



Ich war nicht sehr lange unterwegs und es begann immer stärker zu Regnen. Zum Teil regnete es wie aus Kübeln. Die Strassen wurden überflutet und hatte zum Teil bis 20 cm Wasser auf der Strasse. Bei Streckenhälfte sah es mal kurz etwas besser aus. Doch je näher ich Richtung Jerez de la Frontera fuhr, umso mehr begann es wieder zur regnen. Zugleich gab es Blitz und Donner und es war fast finster. Bei soviel Wasser konnte auch der beste Regenschutz nichts mehr ausrichten. Zum Glück blieb der Inhalt der Velotaschen trocken.

Auch am späteren Nachmittag regnete es noch immer und so ging ich erst um 21.00 Uhr noch in die Stadt und versuchte noch etwas von Jerez zu sehen....


Freitag, 21. Oktober 2016

Mit einigen Umwegen nach Cadiz

6. Etappe: Conil de la Frontera - Cadiz (67 km)


Die heutige Etappe war nicht einfach zu fahren. Zum Glück habe ich die Strecke zu Hause bereits geplant. Ansonsten wäre es wohl sehr schwierig gewesen nach Cadiz mit dem Velo zu fahren. Cadiz liegt auf einer Halbinsel im Meer uns ist nur über zwei grosse Strassen oder die Eisenbahn erreichbar. Einzig am Eisenbahndamm entlang führt ein Feldweg, welcher mit dem Velo gefahren werden kann. 








Zuerst ging es aber von Conil de la Frontera der Küste entlang. Zuerst herrliche Strandabschnitte und später viele sehr schöne Villen. Es ging durch Novo Sancti Petri, wo es viele 4- und 5-Sterne Hotels hat. Ich machte noch einen kurzen Abstecher  auf Sancti Petri. Erst seit wenigen Jahren kann die Halbinsel wieder besucht werden, war es doch vorher ein Stützpunkt des Militärs. Via Chiclana und San Fernado fuhr ich nun Richtung Cadiz. Meine Strecke führte Abseits der grossen Strasse entlang einem Naturschutzgebiet. San Ferando ist noch heute ein Militärort. So ging es nun entlang der viel befahrenen Strasse und der Eisenbahnlinie direkt nach Cadiz. So wurde die Fahrt über den Damm doch noch zu einem Erlebnis.

So hatte ich noch genügend Zeit den späteren Nachmittag und Abend in Cadiz zu verbingen.




Donnerstag, 20. Oktober 2016

Die Fahrt an der Costa de Luz

5. Etappe: Tarifa - Conil de la Frontera (85 km)


Vom südlichsten Zipfel Spaniens ging es der Atlantikküste entlang Richtung Westen. Die heutige Etappe wurde 13 Kilometer länger als geplant. Ich hatte ein paar Offroad-Passagen eingebaut. Da besteht immer die Unsicherheit, ob man diese auch fahren kann.





Nach Tarifa ging es zuerst auf der N-340 ein paar Kilometer weit. So konnte man sich gleich gut einfahren, bevor die erste Steigung folgte. Es ging über den Hügel zurück ans Meer nach Bolonia. Auf der Karte war hier kein Weg der Küste entlang eingezeichnet. Zuerst ging es wieder den Berg hoch auf einer gut fahrbaren Strasse, welche allerdings mit einem Sackgasszeichen versehen war. Gemäss meinem Navi musste ich weiter oben links abbiegen. Es ging aber nur ein Wanderweg über eine Kuhweide. Fahren war hier nicht mehr möglich und ich musste das Velo ca. 1,5 km lang schieben. Doch schlussendlich kam ich in das Villenquartier von Zahara de los Altunes. Von hier ging es recht gut voran und so erreichte ich relativ schnell die Stadt Babate. Hier ist der grösste Wirtschaftszweig Thunfisch. Es gibt diverse Firmen welchen den Fisch verarbeiten und zum Bespiel in Dosen abpacken. Ich machte eine Mittagspause aber ohne Thunfisch....






Nun folgte die zweite Offroad-Passage. Geplant war eine Fahrt zu einem alten Leutturm. Zu Beginn noch fahrbar wurde der Sand immer tiefer und schlussendlich endete der Weg einfach am Sandstrand. Da blieb nix anderes übrig als wieder zurück auf die CA-5209 zu fahren. Mit Rückenwind ging es flott voran. Dieses Teilstück war wohl eines der schönsten bisher und auch das Wetter spielte nochmals mit. Mit etwas Verspätung erreichte ich mein Etappenziel Conil de la Frontera. Mein Hotelzimmer mit Meerblick ist eine halbe Ferienwohung. So kann ich mich bestens auf die morgige Etappe nach Cadiz erholen.