Samstag, 6. Oktober 2012

Estrada Atlantica

5. Etappe:  Figueira da Foz - Nazaré  96 km

Die fünfte Etappe wurde zum längsten Tagesstück bisher. Wir konnten nicht ganz die geplante Route fahren. Die Feldwege sind sehr sandig und so ist ein durchkommen mit dem Rad nicht möglich. So mussten wir heute auf eine Alternativstrecke ausweichen. Von Figueira da Foz Richtung Süden gab es nur eine Strasse und die war doch ziemlich gross. Gestartet wurde über die grosse Brücke über den Rio Mondego. Die ersten 30 km mussten wir auf  der grossen Strasse IC1 absolvieren. Da Samstag war hielt sich der Verkehr in Grenzen.

Kaum waren wir von der grossen Strasse weg hatten wir fast die gesamte Strecke bis Nazaré einen Radweg. Viel Verkehr wäre ja auf der Estrada Atlantica nicht gewesen, dennoch konnten wir von einem luxuriösen Radweg gebrauch machen. Kilometer lang einfach gerade aus Richtung Süden. Zuerst durch den Wald, anschliessend mit einer herrlichen Sicht über den Atlantik. Und auch die Ortschaften waren auf dieser Etappe sehr sellten. So waren wir froh nach 50 km direkt am Atlantik das Mittagessen zu geniessen.


Nach über 5 Stunden fahrt erreichten wir schlussendlich unser Etappenziel Nazaré. Dieser Fischerort hat sich zum Touristenzentrum entwickelt, aber seinen Charme behalten. Der tolle Sandstrand und die Altstadt laden zum verweilen ein. Und auch unser Hotel Maré ist ausgezeichnet.



Die Brücke über den Rio Mondego kurz nach Figueira da Foz


Estrada Atlantica

Immer gerade aus....





Nazaré

Freitag, 5. Oktober 2012

Immer geradeaus Richtung Figueira da Foz

4. Etappe: Aveiro - Figueira da Foz  85 km

Erneut herrliches Wetter auch auf unserer vierten Etappe. Der Start erfolgte in Aveiro entlang des Kanales. Auf Nebenstrassen versuchten wir die Hauptstrasse zu umfahren. Über die einzige Brücke führte neben zwei Fahrspuren auch ein schmaler Teil für Fussgänger und Velofahrer. Heute war in Portugal ein Nationalfeiertag und es waren sehr viele Velofahrer und auch Töfflifahrer unterwegs. Doch auch diese Etappe war mehr oder weniger verkehrsfrei.

Und heute mal kein Kopfsteinpflaster. Doch es war noch fast schlimmer. Die Nebenstrasse, welche wir heute gefahren sind waren zum Teil in einem katastrophalen Zustand (siehe Bilder). Während rund 10 km mussten wir den zum Teil grossen Schlaglöchern ausweichen. Am besten ging es noch wenn man neben der Strasse im Sand gefahren ist. Viele Kilometer ging es heute einfach gerade aus durch den Wald. Keine Autos, keine Häuser und keine Menschen.

Im letzten Teil hatten wir noch einen kleinen Berg zu überqueren, bevor wir den Ferienort Figueira da Foz erreichten. Hier übernachten wir in einem 4-Sterne Hotel im 6. Stock mit einem herrlichen Blick über den Atlanik.

Start in Aveiro



Wir waren nicht die Einzigen Tourenfahrer unterwegs...


Unsere Fahrräder

Toller Strassenbelag

Blick aus dem Hotelzimmer

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Auf Umwegen bis nach Aveiro

2. Etappe: Ovar - Aveiro 81 km

Nein.... wir sind nicht bei Paris-Roubaix.... aber dennoch hatten wir heute viele Kopfsteinplasterpassagen. Dies war allem im ersten Drittel der Tour. Wenn wenn nicht gerade Kopfsteine  -  dann sicher Naturstrasse. Unsere heutige Etappe führte viel durch ein Naturschutzgebiet. Immer wieder waren wir am Wasser. Diese Etappe war äusserst abwechslungsreich und spannend, aber so viel Naturstrasse auch ziemlich anstrengend. Rund fünf Stunde waren wir unterwegs, bevor wir unser Etappenziel Aveiro erreichten. Aveiro wird auch mit Venedig vergliechen, hat es doch in der Stadt zahlreiche Kanäle wo auch kleine Boote verkehren.

Bisher konnten wir unsere Tour mehr oder weniger auf autofreien Strassen absolvieren. Nur die letzten 5 Kilometer von heute musste wir uns duruch den Verkehr drängen. Nun sind wir gespannt wie es morgen weitergehen wird....

Start beim Hotel in Ovar


Kopfsteinplaster...

Naturstrasse Richtung Aveiro



Hier wird es nass...

Aveiro

Mittwoch, 3. Oktober 2012

1. Etappe von Porto nach Ovar

1. Etappe: Porto - Ovar 53 km

Bei angenehmen Temperaturen und leicht bewölktem Wetter erfolgte der Start zu unserer ersten Etappe. Schon bald haben wir die Stadt Porto hinter uns gelassen und erreichten auf einem Radweg die Atlantikküste. Der Wind wehte leicht von der Seite und so ging es fast von selber vorwärts. Der erste Teil unserer Etappe konnten wir zur grossen Überraschung fast alles auf einem Radweg entlang der Küste fahren. Eine herrliche Aussicht auf den wilden Atlantik konnten wir fast während der ganzen Fahrt bestaunen. Nach einem Kaffeehalt ging es weiter. Entweder auf Radwegen oder auf Kopfsteinplaster. Unser erste Etappe fuhren wir doch ziemlich viel über Kopsteine, doch es ging trotzdem ziemlich flott voran.

Im zweiten Teil fuhren wir dann vorwiegend durch Wälder. Aber auch hier hatte es wieder einen Radweg. Die "Ecopisto do Atlantico" war aber wohl noch nicht eröffnet. Immer wieder fehlten kleine Brücken und wir mussten doch auf die verkehrsarme Strasse ausweichen. Es folgte ein Abstecher zum Ferienort Furadouro wo wir gemüthlich ein Sandwich zum Mittagessen gab. Die Fahrt bis Ovar war dann mit 7 km nicht mehr allzulange. Und schon bald konnte wir dort in unserem Hotel "Meia Lua" einchecken und den Rest des Tages geniessen.








Dienstag, 2. Oktober 2012

Zwei Tage in Porto

Nach einem guten Flug von Genf nach Porto und einer kurzen Velofahrt vom Flughafen zu unserem Hotel verbrachten wir nun 1 1/2  Tage in Porto.

Porto ist eine sehr interessante und abwechslungsreiche Stadt. Stadtbesichtigung, Shopping und sogar eine Schifffahrt auf dem Duoro gehörte zu unserem Programm. Selbstverständlich durfte auch ein feiner Kaffee oder ein Bier nicht fehlen.

Nun freuen wir uns auf den Start unserer Radtour von Porto nach Portugal. Morgen starten wir zu unserer ersten Etappe nach Ovar.