Sonntag, 11. Juli 2021

Südheide und Otter-Zentrum


7. Etappe: Gifhorn - Bad Bodenteich  =  64 Kilometer


Nun sind wir in der Südheide. Heute ging es von Gifhorn nach Bad Bodenteich. Das Gebiet nach Gifhorn gehört bereits zur Südheide. Viel Wald, kleine Flüsse, Teiche und grosse Felder. Auf Radwegen und ein Grossteil auch auf Feld- und Waldwegen ging es heute in Richtung Norden. Die Landschaft entfaltet ihre schönste Pracht in den Monaten August und September, wenn die Heide in leuchtenden Rosa und Lilatönen erblüht.


Unterwegs statten wir in Hankesbüttel dem Otter-Zentrum einen Besuch ab. Dieses Naturerlebniszentrum ist einzigartig in Europa. Hier gibt es nicht nur Otter zu sehen, Sie können auch seine nächsten Verwandten beobachten: Dach, Hermelin, Steinmarder, Iltis, Baummarder und Otterhunde. Der Besuch hat sich auf alle Fälle gelohnt.


Unser Etappenziel war der kleine Ort Bad Bodenteich. Der Ort verfügt über einen Seepark und eine Burg. Und wir übernachten in einem Ritter Hotel….





















Samstag, 10. Juli 2021

Baden im Tankumsee

6. Etappe: Braunschweig - Gifhorn  =  44 Kilometer

Heute sah die Welt doch schon wieder besser aus. Kein Regen und sogar die Sonne zeigte sich wieder. So macht das Radfahren doch einfach mehr Spass. Zuerst ging es nochmals in die Altstadt von Braunschweig. Hier konnten wir noch ein paar Sachen anschauen, welche gestern bei starkem Regen leider nicht möglich gewesen sind. Bald ging es aber los. Auf Radwegen haben wir die Stadt schnell verlassen und rollten wieder quer durchs Land.


Etwa 10 Kilometer vor dem Tagesziel kamen wir an den Tankumsee. Zuerst wurde dieser mit dem Velo umrundet, bevor es nach einer kleinen Stärkung ab ins Wasser ging. Gestern noch Regen und heute baden im See…. nicht schlecht….


Vom Tankumsee, einem sehr beliebten Ausflugsziel war es nicht mehr weit bis zum Etappenort Gifhorn. Mit ca. 43’000 Einwohner hat diese kleine Stadt doch einiges zu bieten. Es gibt ein Schloss, ein internationales Wind- und Wassermühlen Museum und ein Kulturgebäude in der Art eines Klosters in altrussischem Baustil. Morgen geht es nun weiter in die Lüneburger Heide. Wir sind gespannt...



















Freitag, 9. Juli 2021

Regen, Regen, Regen….


5. Etappe: Goslar - Braunschweig  =  64 Kilometer


Nach einem ausgezeichneten Frühstück hiess es die Regenkleider anzuziehen. Das Wetter war heute nass und sehr windig. Doch gerade um 09.00 Uhr war es noch mehrheitlich trocken. So machten wir uns relativ früh auf um die Etappe nach Braunschweig in Angriff zu nehmen. Nach einem kurzen Stopp beim Edka (Getränke braucht es ja auch bei Regenwetter) ging es los. Auf Rad- und Feldwegen haben wir Goslar schnell hinter uns gelassen. Bald setzen die ersten Tropfen ein. Zum Glück nie wirklich stark. So fuhren wir aber den ganzen Tag mit der Regenjacke. Kurz vor Wolfenbüttel wurde der Regen dann immer stärker. Ein guter Zeitpunkt um eine Pause zu machen. Kurz was trockenes Anziehen und schon fühlt man sich doch wieder besser. Nach einer Stärkung und einem Cappuccino nahmen wir den letzten Teil in Angriff. Dieser war wirklich sehr schön zu fahren. Es ging der Oker entlang und durch den Bürgerpark, bis wir doch etwas durchnässt unser Hotel in Braunschweig erreicht haben.















Donnerstag, 8. Juli 2021

Königsetappe durch die Harz

4. Etappe: Herzberg am Harz - Goslar  =  84 Kilometer

Heute stand unsere Königsetappe auf dem Programm. Auf unserer Fahrt von Herzberg am Harz nach Goslar überquerten wir den höchsten Punkt unserer Tour und wir hatten auf dieser Etappe am meisten Höhenmeter. Die ersten 10 Kilometer ging es noch relativ flach los, bevor wir in Osterode die erste Steigung in Angriff nahmen. Es ging hoch zum ersten Stausee, dem Sösestausee. Es folgten relativ viele Abschnitte auf Naturstrasse. Umso besser das heute das Wetter mitspielte und wir diesen Abschnitt trocken zurücklegen konnten. Nach dem Stausee folgte noch die zweite und etwas längere Steigung durch die Wälder des Harz. Die Waldstrasse war aber gut fahrbar und schon bald hatten wir unseren höchsten Punkt erreicht. 


Im zweiten Teil ging es mehrheitlich bergab oder schon flach. Ein grosser Teil konnten wir auf einem Radweg fahren, wo früher ein Eisenbahntrasse war. So ging es flott voran. Es war auch gut so…. die Wolken wurden immer dunkler und die schon bald fielen die ersten Tropfen. Zum Glück waren wir bereits beim Ortsschild Glosar und konnten noch fast trocken unser Hotel erreichen. Die Fahrt durch den Harz war sehr schön und vor allem auch fast autofrei. Und die Altstadt von Glosar ist sehr schön mit vielen guten Restaurants. Mit dem Brauhaus Goslar haben wir uns auf alle Fälle richtig entschieden.