Montag, 1. Juli 2019

Zu den Höhlen von Postonja


6. Etappe: Ljubljana - Postonja = 69 km

Nach dem Frühstück ging es wieder aufs Rad. Wir sind relativ früh gestartet, damit wir noch mit etwas kühleren Temperaturen starten konnten. Doch die Sonne brannte schon bald wieder aus uns nieder. Auf einem Radweg ging es raus aus Ljubljana. Wir mussten fast nichts auf der Strasse fahren. Später bogen wir in einen Feldweg ab, dieser führte uns einige Kilometer neben der viel befahrenen Autobahn. Bei unserer Tagesetappe bis Postonja erwarteten uns einge Hügel, welche überquert werden mussten. Landschaftlich ist es hier sehr schön. Viele Felder und Wälder. Leider war eine Strasse gesperrt (Brücke war im Bau) und so mussten wir auf einem relativ groben Schotterweg einen grösseren Umweg fahren. Trotzdem haben wir unser Tagesziel kurz nach dem Mittag bereits erreicht.

Vor kurzem erschien im Magazin des TCS ein Bericht über Slowenien. Hier stand das Postjano bei einem Slowenienbesuch unbedingt besucht werden sollte. Nicht weil der Ort so schön ist, sondern wegen den bekannten Höhlen. Natürlich wollten auch wir uns dieses Naturwunder nicht entgehen lassen und machten uns am Nachmittag auf eine Führung durch die “Höhlen von Postjana”. Mit einem kleinen Zug ging es ca. 2 Kilometer in den Berg. Anschliessend ging es rund 1,5 Kilometer zu Fuss weiter durch die riesige Tropfsteinhöhle. Am Schluss ging es wieder mit dem Zug aus der Höhle. In der Höhle war die Temperatur nur gerade 9 Grad. So hatten wir in diesen Ferien doch nochmals kühl….

Ein Besuch dieser Höhlen lohnt sich auf alle Fälle. Wirklich sehr spannend und beeindruckend.













Sonntag, 30. Juni 2019

Ein Tag in der Hauptstadt Sloweniens - Ljubljana


Heute blieb das Velo im Keller… oder besser gesagt in der Tiefgarage des Hotels. Nach fünf Etappen verbrachten wir heute einen gemüthlichen Tag in der Hauptstadt von Slowenien. Mit seinen 288’000 Einwohner ist Ljubljana die grösste Stadt von Slowenien. Es gibt viel zu entdecken und viele Leute bewegen sich in den Gassen. Zahlreiche Bars, Cafes und Restaurants laden zum verweilen ein. Ljubljana ist auf alle Fälle ein Besuch wert!











Samstag, 29. Juni 2019

Über den alten Loiblpass nach Ljubljana


5. Etappe: Unterbergen/Rosental - Ljubljana = 70 km

Heute ging es richtig zur Sache. Bereits nach dem Start ging es nur noch berghoch. Heute stand mit dem alten Loiblpass der höchste Punkt unserer Tour auf dem Programm. Zuerst ging es auf der Autostrasse einige Kilometer, bevor wir auf die alte Loiblstrasse abbogen. Von hier an wurde es nun richtig anspruchsvoll. Naturstrasse und zum Teil recht steil. Man konnte aber fast alles fahren. So hatten wir nach 7,5 km unser erstes Teilziel des Tages erreicht. Wir waren auf dem Loiblpass und konnte bei einem “türkischen” Kaffee die tolle Aussicht geniessen.

Der erste Teil der Abfahrt konnte auch nicht schnell gefahren werden. Bis zur Autostrasse (die Autos fahren durch einen Tunnel) war noch immer Naturstrasse. Aber von hier an ging es dann ziemlich flott zur Sache. Auf kleinen Nebenstrassen kamen wir gut voran und schon bald war die kleine Stadt Kranj erreicht. Hier machten wir unsere Mittagspause.

Der letzte Teil des Tages war dann sehr schön zu fahren. Auf verkehrsarmen Nebenstrassen oder Radwegen ging es Richtung der Slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und ging durch schöne kleine Dörfer. Die Einfahrt in die Stadt war dann sehr einfach. Wir hatten bis zu unserem Hotel einen Radweg. So macht Radfahren Spass!














Freitag, 28. Juni 2019

Ein Schloss am Wörthersee


4. Etappe: Klagenfurt - Unterbergen/Rosental = 68 km

Ein Schloss am Wörthersee ist eine 34-teilige deutsch-österreichische Fernsehserie, die zwischen 1990 und 1992 von Lisa Film für RTL produziert wurde. In den Staffeln 1 und 2 spielt Roy Black die Hauptrolle, in Staffel 3 Uschi Glas.

Wir wollen aber nicht über Fernseh-Serien sprechen, sondern über unsere Radtour. Heute haben wir den Wörthersee besucht. Sind von Klagenfurt via Pörtschach nach Velden gefahren. Hier ist viel Tourismus und entsprechend viel war auch los. Landschaftlich sehr schön, doch waren wir froh nach Velden wieder in ein etwas ruhigeres Gebiet zu fahren. Unsere Tour führte uns an verschiedenen kleinen Seen (Hafnersee, Keutschacher See und Rauschelesee). Am letzten See stärkten wir uns im Gasthof und gingen im warmen Wasser des Sees noch kurz unsere Beine baden. Viele grosse Fische schwammen im See und waren doch ziemlich neugierig…

In einem steten auf und ab ging es an den Ferlacher Stausee, wo wir noch ein letztes Mal kurz auf dem Drauradweg unterwegs fahren. Nun heisst es schon langsam Abschied nehmen von Österreich. In Ferlach bogen wir ins Loibltal ab und der Schluss des heutigen Tages war der Anstieg zum Loiblpass. Wir fuhren aber noch nicht bis ganz noch oben (steht dann Morgen auf dem Programm), sondern nur bis zum bekannten Gasthof “Deutscher Peter”. Hier verbringen wir nach einem super Nachtessen unsere letzte Nacht in Österreich. Und Morgen geht es wieder nach Slowenien.











Donnerstag, 27. Juni 2019

Grillhendl-Tour nach Klagenfurt


3. Etappe: Neuhaus - Klagenfurt = 63 km

Heute war es heiss…. Sehr heiss sogar… Wir kamen uns fast vor wie ein Poulet am Grillstand. Am Morgen sind wir zwar etwas früher gestartet, doch die Temperaturen waren bereits hoch. Aber das Wetter hat ja auch viele Vorteile. So kann man bereits am Morgen draussen Frühstücken und der Regenschutz kann wirklich zu unterst im Gepäck bleiben. Heute ging es zuerst wieder auf dem Drauradweg weiter. Bereits nach ca. 8 Kilometer kam einer der Höhepunkte der heutigen Etappe. Es folge die Hängebrücke “Santa Lucia”. Unsere Route führte uns über Radwege oder verkehrsfreie Nebenstrassen. Aber auch ein paar Offroad-Passagen gehörten zum Programm. Auf einem Streckenteil wären wir mit dem Mountainbike fast wohler gewesen. Ein schöner Singeltrail führte uns quer durch den Wald. Bei Etappenhälfte machten wir einen Abstecher nach Völkermarkt. Das kleine Städtchen ist oberhalb des Völkermarkter Stausee. Hier wird die Drau gestaut und es entstand ein schöner Stausee wo der Rudersport sehr beliebt ist. Hier gab es in einem Kaffee eine Abkühlung und eine kleine Stärkung.

Der restliche Weg bis Klagenfurt war dann nicht mehr so schwierig zu fahren. Es ging mit ein paar kleinen Ausnahmen flach dem neuen Bahntrasse (Klagenfurt-Graz, noch im Bau) entlang. So erreichten wir bereits am frühen Nachmittag unser Etappenziel. Unser Hotel ist gleich bei der Altstadt und so konnten wir den restlichen Tag noch etwas im schönen Klagenfurt geniessen. Morgen geht es nun an den Wörthersee und somit ist wohl auch das erste Bad fällig!