Donnerstag, 22. Juni 2017
Durch die Dünen nach Den Helder
3. Etappe: Den Oever - Den Helder = 65 km
Bei gutem Wetter aber viel Wind starten wir in Den Oever zu unserer dritten Etappe "Rund ums IJsselmeer". Auf Velowegen und kleinen Nebenstrassen ging es bis zum Amstelmeer. Heute passierten wir nur wenige Dörfer und es gab nicht mal ein Ort wo man einen Kaffee trinken könnte. Trotz Wind kamen wir gut voran und erreichten die Ortschaft Callantsoog. Diese Ortschaft ist wieder (fast) direkt am Meer. Nur die Dünen trennten uns noch vom Meer. Hier machten wir unsere Mittagspause. Mit vollem Magen ging es noch zu Fuss ans mehr an den Sandstrand und in die Dünen.
Der restliche Teil des Tages war wunderschön zu fahren. Zwar verzog sich die Sonne langsam hinter Wolken. Doch mit Rückenwind ging es ziemlich flott voran. Der superschöne Radweg führte abseits der Hauptstrasse durch einen Dünenlandschaft. Heute machten wir also sogar ein paar wenige Höhenmeter. Kurz vor unserem Etappenziel Den Helder ging es auf einem breiten betonierte Damm direkt dem Meer entlang. In Den Helder war einiges los. Während dieser Tage findet ein grosses Segelschiff-Festival statt und es waren zahlreiche Leute am Meer und in der Stadt. Kurz nach dem wir beim Hotel (mit bestens Blick aufs Meer) angekommen waren folgte ein kurzes Gewitter mit ein paar Tropfen Regen....
Mittwoch, 21. Juni 2017
Toller Tag bis Den Oever
2. Etappe: Hoorn - Den Oever = 74 km
Erneut bestes Wetter und so machten wir uns bereits um 09.20 Uhr auf zu unserer Etappe von Hoorn nach Den Oever. Erneut konnten wir wiederum fast den ganzen Tag auf Velowegen oder auf verkehrsarmen Strassen unsere Kilometer fahren. Zu Beginn noch etwas mit Gegenwind, aber es ging trotzdem recht flott voran.
Unser erstes Ziel war Enkhuizen. Hier ging es zu Fuss quer durch die kleine und schöne Altstadt. Wir wollten dem Zuiderzeenmuseum einen Besuch abstatten. Das Museum ist mit dem Ballenberg bei uns zu vergleichen und zeigt in seinem Freilichtmuseum die Leben der Leute vor hunderten vor Jahren. Zahlreiche alte Häuser und Wohnungen können besichtigt werden. Wirklich sehr interessant.
Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns auf den zweiten Teil unserer Etappe. Die Route führte uns mehrheitlich über den Damm mit schöner Sicht auf das Meer und das flache Hinterland. Viel Schafe weiteten an den Hängen des Dammes und es gibt extrem viele Enten und Gänse, welche hier Leben. In Medemblik machten wir unsere Mittagspause bevor wir den letzten Teil des Tages unter die Räder nahmen. Es folgte eine sehr lange gerade bevor wir nach 74 km unser Tagesziel Den Oever erreichten. Der Ort ist sehr klein und hat nicht sehr viel zu bieten. Wir übernachten in einer einfach Pension. Doch das Essen im Nahen Restaurant war ausgezeichnet und so freuen wir uns bereits auf den morgigen Tag.
Dienstag, 20. Juni 2017
Auf den Spuren des Edamer-Käses
1. Etappe: Amsterdam - Hoorn = 65 km
Die erste Etappe unserer Tour "Rund ums IJselmeer" führte uns von Amsterdam nach Hoorn. Nach ein paar nicht geplanten Zusatzschlaufen in Amsterdam fanden wir doch noch den richtigen Weg und nahmen die ersten Kilometer unser Tour unter die Räder. Bereits von Beginn weg ging es fast nur auf Radwegen kreuz und quer durch die Landschaft. Wir passierten, kleine und sehr schöne Dörfer mit dem typischen niederländischen Häuser.
Höhepunkt des Tages waren sicher die Ortschaften Volendam und Edam. Wer kennt den roten Käse nicht bei uns. Hier in Edam wurde der Käse erfunden und auch produziert. In Voledam wie auch in Edam gab es einen grossen Käseladen. In Voledam konnte man sogar bei der Produktion zuschauen.
Die Etappe war völlig flach. Doch ganz so einfach geht es trotzdem nicht immer voran. Der Wind (meistens Gegenwind) blies doch schon ziemlich und so brauchte es für die 65 km doch etwas Kraft. Schlussendlich erreichten wir aber ohne Probleme unsere ersten Etappenhalt Hoorn. Nach Bezug des Hotels konnten wir noch etwas durch die Strassen schlendern und einen gemühtlichen Abend im Städtchen verbringen.
Montag, 19. Juni 2017
Anreise nach Amsterdam
Die Sommerferien haben begonnen... und dies nun mal bereits im Juni. Heute ging es vom Belpmoos mit SkyWorks nach Amsterdam. Das Check-in in Belp geht einfach und schnell und schon bald waren wir in der Luft. Nach einem kurzen und ruhigen Flug die Landung auf dem grossen Flughafen von Amsterdam.
Als erstes galt es die Fahrräder wieder fahrtüchtig zu machen. Nach ein paar Schraubgriffen und einer kurzen Verpflegung waren wir bereit für unsere erste kurze Fahrt vom Flughafen zum Hotel.
Amsterdam Flughafen - Amsterdam Zentrum = 20,6 km
Bereits auf dem Flughafen begann der erste Veloweg. Ohne Verkehr, nur mit ein paar Ampeln ging es Richtung Zentrum. Bald folgte der erste Park und man hatte nicht das Gefühl in einer so grossen Stadt zu sein. Nach einer Stunde haben wir unser Hotel ohne Probleme erreicht.
Nach einer kurzen Erfischung ging es zu Fuss in die Altstadt. Amsterdam ist wirklich eine Velo-Stadt. So viele Velos auf den Velowegen habe ich noch nie gesehen. Das Ganze geht aber ganz friedlich zu und her, man muss aber als Fussgänger aufpassen, nicht von einem Fahrrad überfahren zu werden. Wir genossen einen schönen Abend in Amsterdam mit gutem Essen und fielen am Abend todmüde ins Bett. Morgen geht es so richtig los mit unserer Radtour "Rund ums IJselmeer". Wir freuen uns....
Samstag, 17. Juni 2017
Ein auf und ab im Luzerner Hinterland
Heute stand unsere Monatstour Juni auf dem Programm. Ein gemeinsamer Besuch des Iron-Bike in Brittnau. Wir waren zum ersten Mal an diesem Anlass und daher äusserst gespannt was uns so erwarten wird. Wir starten um 08.15 Uhr zu unserer Tour auf der 133 km Strecke. Es erwarten uns heute rund 2'200 Höhemeter. Bereits kurz nach dem Start ging es zum ersten Mal in eine Steigung. Die ganze Tour führte über wirklich sehr kleine und verkehrsarme Strassen und war super zu fahren. Mit einem stetigen auf und ab ging es durchs Luzerner Hinterland. Das Wetter war heute super. Nicht so heiss wie in den letzten Tagen. Trotzdem kam man in den Steigung arg ins Schwitzen. Die letzten zum Teil steilen Hügeln zerrten an den Kräften und so waren wir froh, dass wir nach 5 Stunden und 23 Minuten Fahrzeit wieder in Brittnau einbogen.
Für das Startgeld von Fr. 35.00 wurde uns einiges geboten. Eine absolut tolle Runde auf verkehrsarmen Strassen. Gute Verpflegung an zwei Posten und im Ziel dann noch für alle Teilnehmer eine Portion Pasta. Es war eine sehr schöne aber doch auch anstrengende Runde. Wir waren eine super Gruppe und so machte der Tag grossen Spass.
Ein perfekter Ferienanfang....
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