Sonntag, 25. September 2011

Ruhetag in Alhama de Aragon



Nach sechs Etappen war heute ein Ruhetag angesagt. Im kleinen Dorf Alhama de Aragon, bekannt für sein Termalbad, verbrachten wir unseren Tag. Lesen, relaxen, baden und natürlich Velo flicken stand auf dem Programm.

Morgen geht es frisch ausgeruht auf die nächsten sechs Etappen mit dem Endziel Valencia. Und auch die Wetterprognosen verheissen für die nächsten Tage gutes Wetter. Zum Glück - es stehen Etappen mit Bergen bis zu 1'700 Meter auf dem Programm.

Samstag, 24. September 2011

Fahrt durch die Hochebene von Soria


In der Hochebene von Soria.

6. Etappe: Soria - Alhama de Aragon

Unsere 6. Etappe führte uns von Soria durch die Hochebene Richtung Alhama de Aragon. Fast den ganzen Tag bewegten wir uns auf rund 1'000 Meter über Meer. Am Morgen war es nach dem Gewitter von gestern noch etwas frisch, doch bald wärmte die Sonne wieder bis auf 27 Grad. Die Hochebene von Soria hat für uns eine ernorme Weite. Nur selten ein Dorf und noch seltener ein Auto. Einfach Radfahren ohne Stress und Sorgen....







Auf dem zweiten Teil unseres Tagesabschnittes fuhren wir durch das Tal des Rio Henar. Die Streckenteil. Die wenigen Dörfer waren oft verlassen, die Häuser fielen zusammen - ein Bild des Schreckens. Nur wenige Leute wohnen wohl noch in diesem schönen Tal. Kurz vor unserem Etappenort Alhama de Aragon fuhren wir über einen Feldweg eine Abkürzung. So konnten wir uns einen grossen Umweg sparen. Auf direktem Wege ging es dann in den Thermalkurort Alhama de Aragon, wo wir unseren Ruhetag machen werden.

Ein toller Radtag. Einzig einer Speiche im Hinterrad hat diese Etappe wohl nicht gefallen. Bereits der zweite Speichenbruch in 6 Tagen. Am Montag muss wohl wieder ein Velohändler gesucht werden, bevor es in zwei Tagen erneut in die Berge geht.....







Freitag, 23. September 2011

Rolleretappe nach Soria


Einfahrt in Soria.

5. Etappe: Quintanar de la Serra - Soria

Nach der gestrigen Bergetappe stand heute eine etwas einfacheres Teilstück mit rund 500 Höhemeter auf dem Programm. Ziel war die Stadt Soria. Gleich zu beginn gab es zwei kleinere Pässe zu überqueren, bevor unsere Strecke mit einem sanften auf und ab weiterführte. Wie bereits in den Vortagen hatten wir auch heute wieder Gegenwind... Noch nie war er schön im Rücken..... Auf dem eher flachen Teilstück kamen wir recht zügig voran. Bei den hohen Temperaturen (bis 27 Grad) bildeten sich Gewitterwolken, welche sich auch 10 km vor dem Ziel nicht mehr zurückhalten konnten (zum Glück waren wir im Kaffee). Nach dem kurzen Regen schafften wir es aber doch noch trocken bis nach Soria.








Donnerstag, 22. September 2011

Bergetappe gut überstanden


Die ersten Berge gut gemeistert.

4. Etappe: Najera - Quintanar de la Serra

Mit grossen Respekt starteten wir in Najera zu unserer ersten Bergetappe nach Quintanar. Es galt einen Pass von 1'400 Metern zu bezwingen. Das Bergfahren mit Gepäck auf dem Velo ist nicht ganz zu vergleichen mit einer Bergfahrt mit dem Rennvelo. Es braucht also ziemlich viel Energie. Der Start zu dieser Etappe verlief sehr sanft. Immer ein wenig rauf und dann wieder etwas runter... trotzdem kamen wir immer etwas höher und höher. Die Gegend wurde immer einsamer und wir begegneten fast niemandem mehr. Ein Restaurant... Fehlanzeige.... somit kämpften wir uns immer weiter und weiter....

Der Bergpreis mit seinen 1400 Metern kam erst 12 Kilometer vor dem Etappenziel. Zum Glück war die Steigung nicht allzu steil, so das wir mit unseren schweren Rädern doch noch fahren konnten. Schlussendlich haben wir diesen erste grössere Herausforderung gut gemeistert. Einzig in der Abfahrt erlebten wir nochmals eine Überraschung. Plötzlich stand nach einer Kurve eine schwarze Kuh mitten auf der Strasse....








Mittwoch, 21. September 2011

Durch das Gebiet des Rioja-Weins


Najera - Unser Etappenort.

3. Etappe: Miranda d'Ebro - Najera

Unsere dritte Etappe führte uns durch das Gebiet des Rioja-Weins. Nach der Bergetappe vom Vortag ging es heute etwas weniger streng zur Sache und es waren auch deutlich weniger Höhenmeter zu absolvieren. Nach einem coupierten Start kamen wir auf die Routen des Jakobweges, welcher ich zusammen mit Martin vor drei Jahren mit dem Velo gemacht haben. Der Streckenteil bis Najera mir also bestens bekannt. Natürlich gehörte auch der Halt in Santo Domingo de la Calzada dazu - und dieses Mal waren die zwei Hühner wirklich in der Kirche...


Auf dem Jakobsweg...