Sonntag, 2. August 2009

1. August Tour: Zürich-Einsiedeln-Pfäffikon


Emil, Imelda und Martin

Am 1. August machten wir unsere traditionelle Familiy-Velo/Bike-Tour. In diesem Jahr wollten wir mit den Bikes von Zürich nach Einsiedeln fahren. Wir starten bei herrlichem Sommerwetter von Zürich-Albisgüetli Richtung Uetliberg. Der Zürcher Hausberg hatte es in sich und bereits zu beginn der Tour floss reichlich Schweiss. Wir wurden aber mit einer tollen Aussicht auf die Stadt Zürich und den Zürichsee belohnt. Weiter ging die Fahrt in einer wunderschönen Landschaft zum Türlersee. Duch Feld und Wald ereichten wir schlussendlich Baar. Hier beginnt der Aufstieg durch das Lorzetobel nach Äegeri. Ein wunderschönes Tal mit eime kleinen rauschenden Bach. In Unterägeri machten wir Mittagshalt. Und wie es sich für einen Familienausflug gehört haben wir uns mit einem Wurstsalat gestärkt.... Ideal für den nächsten Aufstieg.

Es ging weiter hoch über dem Aegerisee in Richtung Einsiedeln. Wir durchquerten das Rothenurmer Hochmoor über den Katzenstrick nach Einsiedeln. Einsiedeln mit seinem imposanten Kloster ist immer eine Reise wert. Nochmals eine kleine Pause mit Sicht aufs Klosters bevor es Richtung Sihlsee weiterging. Über die lange Brücke und anschliessend dem Ufer entlang. Baden wäre bei diesen warmen Temperaturen auch nicht schlecht gewesen.....

Mit dem letzten Aufstieg Richtung Etzel/Feusisberg begann die rasante Abfahrt zurück an den Zürichsee nach Pfäffikon. Mit der S8 ging es zurück zu unserem Ausgangspunkt. Eine wunderschöne Tour mit fantastischer Aussicht. Einfach etwas viel Teerstrassen für eine Bikeroute. Doch dies der Stimmung unserer Familiy-Ausfahrt keinen Abbruch.


Tolle Sicht auf den Aegerisee


Unsere Route führte über den Katzenstrick


Das Kloster Einsiedeln


Dem Sihlsee entlang

Mini Tour de Suisse - Von Münsingen an den Bodensee


Die Gruppe der RSC'ler

Als einer der Saisonhöhepunkte organisierten wir eine RSC-Mini Tour de Suisse von Münsingen an den Bodensee. 19 RSC'ler waren dabei. Die erste Etappe führte uns von Münsingen nach Luchsingen (Kanton Glarus). Bei grossem Wetterglück überquerten wir den Susten- und Klausenpass und ereichten kurz vor dem Regen unsere Unterkunft. Am zweiten Tag ging es von Luchsingen nach Mols an den Walensee. Leider spielte im Aufstieg zum Pragelpass das Wetter nicht ganz mit. Doch schon bei der Ibergeregg schien wieder die Sonne. Weiter ging es über die Sattelegg und den Kerzenerberg. Die letzte Etappe führte uns durchs Toggenburg und auf die Schwägalp. Von dort folgte das hügelige Appenzellerland bevor wir ein verdientes Bad im Bodensee geniessen konnten.

Weitere Infos: http://www.rscaaretal.ch/index.php?DE&cid=1274



Das verdiente Bad im Bodensee


Gemüthliches Nachtessen in Luchsingen

Sonntag, 19. Juli 2009

Trainingsfahrt an die Tour de France


Im Aufstieg zum Hongrin

Nach dem die SM-Mannschaftszeitfahren mit den Junioren kurzfristig abgesagt werden musste habe ich mich entschlossen eine Trainingsfahrt an die Tour de France zu machen. Spontan begleitete mich an diesem Sonntag Patrick Studer als Trainingspartner. Mit dem Zug sind wir von zu Hause aus nach Lausanne gereist um unsere Trainingsfahrt am Ufer des Genfersees zu beginnen. Nach rund 40 fachen Kilometer bis Aigle folgte unser Haupthindernis des Tages. Wir nahmen den Aufsteig zum Hongrin in Angriff. Zum Teil ist die Steigung sehr steil und mehr fehlten fast die Gänge. Viele Kurven, ein langes Tunnel und eine imposante Aussicht prägten diesen Aufstieg. Anschliessend ging es etwas Bergab bis wir auf die Strasse des Col de Mosses kamen. Noch rund einen Kilometer bis zur Passhöhe und wir erwarten dort mit vielen tausend anderen Radsportfans die Durchfahrt der Tour de France. Um halb vier war es dann soweit und die Spitzengruppe mit Fabian Cancellara fuhr bei uns durch. 3 Minuten später folgte auch das Feld mit allen Favoriten und schon war der Spuck wieder vorbei. Als auch der letzte Fahrer und der Besenwagen passiert hatten machten wir uns auf die Weiterfahrt. Wir radelten noch bis Zweisimmen, bevor wir in den Regioexpress nach Münsingen einstiegen. Ohne umzusteigen, müde aber glücklich haben wir unser zu Hause wieder erreicht. War ein toller und sehr abwechslungsreicher Tag.


Tour de France Feeling auf dem Col de Mosses


Mein Trainingspartner: Patrick Studer


Imposante Strecke auf den Hongrain

Sonntag, 12. Juli 2009

Glaubenbühlenpass und Brünig


Glaubenbühlenpasshhe auf 1'611 m

Moment stehen keine Rennen auf dem Programm. Dies ist immer eine gute Gelegenheit mal einige längere Trainings/Ausfahrten zu machen. Das Wetter war zwar nicht top, doch wagte ich mich am Mittag trotzdem auf die Pässefahrt rund ums Brienzer Rothorn. Ziel war es wie Langnau, Sörenberg auf den Glaubenbühlenpass zu fahren. Die Strecke ist sehr angenehm zu fahren, gibt es dich im Aufstieg immer wieder Flachstücke. Ohne grössere Probleme erreichte ich also den Glaubenbühlepass, bevor es auf der schmalen Strasse Richtung Giswil ging. Im Aufstieg zum Brünig hatte es dann deutlich mehr Verkehr und man merkte den Ferienbeginn in vielen Kantonen. Doch auch dieses Teilstück ging einmal vorbei. Es folgte noch eine schnelle Fahrt am Brienzer- und Thunersee entlang bis ich wieder zu Hause war. Rund 160 km wurden absolviert. War wohl eines meiner längeren Trainings in diesem Jahr. Nächsten Samstag geht es über die Grosse Scheidegg, bevor dann Ende Juli unsere 3-Tages-Tour von Münsingen nach Rorschach auf dem Programm steht.



Blick auf den Sarnersee

Montag, 6. Juli 2009

Betreuer am Radmarathon


Das Team von Nik Zeindler am Radmarathon

Dieses Wochenende war ich mal nicht selber auf dem Velo, sondern habe Nik Zeindler bei seinem Unterfangen die RAAM-Qualifikation zu schaffen unterstützt. Nik startete am Radmarathon mit Start und Ziel in Wangen an der Aare. Rund 720 km musste in einer bestimmten Zeit absolviert werden. Zusammen mit Märk war ich für die Betreuung während dieser Kilometer verantwortlich. Wir begleiten Nik also auf der ganze Strecke mit dem Auto und waren besorgt das er immer genügend zu Trinken und zum Essen hatte. Das Ganze lief recht ruhig ab. Einzig ein Defekt bei Kilometer 75 brachte uns kurz ins Schwitzen, da wir mit dem Begleitfahrzeug bereits etwas voraus waren. Es ist nicht immer möglich hinter dem Fahrer herzufahren. Nik zeigte eine starke Leistung und meisterte die 720 km ohne grosse Krise in einem sehr regelmässigen Tempo. Schlussendlich erreichte er nach 24 Stunden und 50 Minuten wiederum das Ziel in Wangen an der Aare. Und auch die Qualifikation für das RAAM war somit geschafft! Rund 25 Stunden im Auto war eine sehr anstrengende Zeit und es hat auch mir einiges an Substanz gekostet..... und als Dessert war ich dann am Abend noch zu einer Hochzeit eingeladen....

Weitere Informationen: http://www.radmarathon.ch