Montag, 7. Oktober 2024

Startetappe ohne Sonne

Radtour Perpignan - Genua
1. Etappe: Perpignan - Narbonne = 75 km 

Die Sonne sah ich beim Start zu meiner Radtour heute nie. Am Morgen waren die Strassen noch nass. Es war Wetter wie im  November. Einfach deutlich wärmer. Eien Art Hochnebel prägte die Landschaft. Schnell habe ich Perpignan verlassen und war fast den ganzen Tag auf Radwegen unterwegs. Zuerst ging es dem Fluss Agly entlang bis ich das Meer ereichte. Es war heute fast windstill und die Touristenorte sind bereits ausgestorben. Egal... bin ja hier zum Radfahren.....

Es ging weiter Richtung Norden. Oft auf beiden Seiten Wasser. In diesen Seen zwischen Meer und Land hatte es viele Flamingos. Toll diesse Tiere in Natura zu sehen. Ich kam gut voran und war froh, das mein Rücken mitmachte (hatte ja die letzten 14 Tage ziemlich Probleme). Unterwegs bei einer Bäckerei gab es ein feines Sandwich, welches heute meine Mittagsverpflegung war.

Bis Narbonne folgten noch zahlreiche Abschnitte auf Naturstrasse. Doch war dies kein Problem und gut zu fahren. Die Fahrt durch die Seen- und Meerlandschaft war doch recht eindrücklich. Bisher habe ich dies jeweils nur vom Zug aus oder aus der Ferne von der Autobahn gesehen. Wirklich eine Reise wert. Zum Abschluss ging es noch dem Canal de laRobine entlang, welcher direkt ins Zentrum von Narbonne führte, meinem heutigen Etappenziel. So ging es später noch in die Stadt un dich konnte weitere spannende Eindrücke sammeln.

Narbonne ist eine Stadt in Südfrankreich am Canal de la Robine. Sie ist für ihren Badeort Narbonne Plage bekannt. Die gotische Cathédrale Saint-Just et Saint-Pasteur wurde im 13. Jahrhundert begonnen, jedoch nie fertiggestellt. In der Nähe der Kathedrale beherbergt der große Palast der Erzbischöfe Archäologie- und Kunstmuseen. Das Horreum ist ein unterirdisches Labyrinth aus alten Lagerhäusern, die noch aus der Zeit stammen, als die Stadt ein römischer Hafen war.
















Sonntag, 6. Oktober 2024

Starttag in Perpignan


Radtour Perpignan - Genua

Nach meiner doch anstrengenden Anreise mit dem Zug (via Mulhouse) nach Perpginan geniesse ich nun heute einen ruhigen Tag. Es gilt noch etwas zu erholen, bevor ich dann Morgen mit meiner Radtour von Perpignan nach Genua losgeht.

Heute sand also Sightseeing in Perpignan auf dem Programm. So ging es bei kühlen 19 Grad (es war stark bewölkt und die Sonne zeigte sich nicht) durch die City.

Perpignan ist eine Stadt in Südfrankreich nahe der Mittelmeerküste und der Grenze zu Spanien. Im 13. Jahrhundert war sie die Hauptstadt des Königreichs Mallorca und in ihrem mittelalterlichen Stadtkern ist ein deutlicher katalanischer Einfluss erkennbar. Der riesige Palast der Könige von Mallorca im gotischen und romanischen Stil liegt südlich der Altstadt und verfügt über Festungsmauern mit Aussicht auf die Küste. Die Stadt hat rund 119'000 Einwohner.

Hier noch ein paar Impressionen aus Perpignan:














Samstag, 21. September 2024

Wanderung statt Monatstour


Seit Mittwochabend zwickt mein Rücken und ans Radfahren ist im Moment nicht zu denken. Liegen und Rumsitzen ist auch nicht ideal. Daher wohl am besten ein wenig zu Fuss unterwegs sein. So ging es heute auf eine kleine Wanderung statt auf die RSC-Monatstour.

Gestartet bin ich beim Bahnhof Thörishaus-Dorf. Zuerst ging es der Sense entlang und später durch den Scherliggraben Richtung Oberied. Mein Ziel war wie bei der RSC-Monatstour der Swiss Bike Park. Dort traf ich meine Kolleginnen und Kollegen und konnte mit ihnen ein Kaffee trinken und ein wenig plaudern. Nach dem Gruppenfoto gingen die Radfahrer zurück nach Münsingen und ich setzte meine Wanderung fort. Durch den Wald ging es wieder zurück zum Bahnhof Thörishaus-Dorf und dann mit dem Zug nach Hause.

Radfahren wäre schöner gewesen, doch konnte ich auch so das tolle Herbstwetter geniessen.














Dienstag, 17. September 2024

Mit dem Rennvelo an die Tour du Jura


Am Sonntag ging bei bei kühlen Temperaturen mit dem Velo nach Monsevelier. Meine Route führte mich nach Krauchthal und weiter mit starker Bise nach Balsthal. Nun folgte der schönste Teil der Tour. Es ging über den Scheltenpass (1'051 m). Es hatte sehr wenig Verkehr und so war es toll zu fahren. Der Scheltenpass war jeweils auch im Jura-Derby (Radtouristik-Veranstaltung) im Programm. Heute war ich aber der einzige Radfahrer an diesem kleinen Pass. Mein Ziel war die Ortschaft Monsevelier. Hier fand das letzte nationale Strassenrennen der Saison statt. Die Tour du Jura ist immer ein Besuch wert. Tolle Strecke und spannende Rennen. Zurück ging es dann von Delsberg mit dem Zug. Das war doch ein schöenr Sonntagsausflug.








Samstag, 14. September 2024

Bergrennen Brienz-Axalp

Bereits ist es wieder eine Woche her seit meinem Start beim BOE-Bergrennen Brienz-Axalp. Mit dem Zug ging es bis Interlaken Ost. Mit dem Velo dann weiter zum Rennen nach Brienz. Das Bergrennen von Brienz auf die Axalp ist doch ein richtiger und fand in diesem Jahr zum 30ten Mal statt. Die Strecke ist hart und hat im Durchschnitt fast immer 10 %. Ich habe das Ziel erreicht. Mehr aber nicht. Nach dem Renne ging es dann bei schönstem Sommerwetter wieder mit dem Velo nach Hause.

Meine erste Teilnahme bei diesem Rennen war 1994. Damals zählte Brienz-Axalp als kantonales Bergrennen. Mit einem Rückstand von 2 Minuten auf den Sieger konnte ich mich damals über den 8. Rang freuen.

War zwar in diesem Jahr doch um einiges langsamer, aber Spass hat es dennoch gemacht!